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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022, Detail
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022, Detail
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022, Detail
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022, Aufbau
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022, Aufbau
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«Victory Spikes», Siegestor München, 2022, Aufbau
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«Piss on Earth», Studioarbeit zu Victory Spikes, 2022, Taube, präpariert
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«Selbstversuch 3», Studioarbeit zu Victory Spikes, 2022, Fotografie auf Barytpapier, aus einer Serie von drei Motiven, 40 x 30 cm

Victory Spikes 

Siegestor München, 20. September bis 19. November 2022

 

 

Die Installation Victory Spikes versteht sich als Beitrag zu einem international geführten Diskurs um Denkmäler und die Debatte um den Abriss umstrittener Bauwerke. Victory Spikes plädiert dafür, die Vergangenheit nicht auszulöschen, und schlägt neue Wege vor, die historische Relevanz eines Denkmals zu kommentieren und zu aktualisieren.

Die oberen Plateaus des Siegestores werden dazu mit mehr als 100 überdimensionierten (3,5 Meter langen) Taubenabwehrstacheln bestückt. Durch diesen Maßstabssprung gerät für Betrachtende die assoziierte Taube – das Symbol des Friedens schlechthin – zu einem gigantischen Wesen.

Es bleibt mit voller Absicht offen, ob mit der Abwehr dieser imaginierten Taube die fast schon vergessene Friedensbewegung oder das Säbelrasseln und die allgemeine Aufrüstung thematisiert wird. 

Victory Spikes ist Teil der Reihe „past statements. Denkmäler in Diskussion“, eine Kooperation zwischen Public Art München und dem Institut für Stadtgeschichte und Erinnerungskultur am Kulturreferat. 

www.publicartmuenchen.de